Kreativer Photowalk München

Fotowalk – Bildgestaltung – Abenteuer Sehen

14.03.2020 und 28.03.2020 sowie 04.04.2020 – je 69,90 € oder drei für den Preis von Zwei – 139,80
Die Temine der Fotowalks sind bis Jahresende geplant und frei wählbar. Die weiteren Termin folgen bis Mitte Februar.

Kreativität: Ist die Fähigkeit eines Menschen, neue Lösungen für ein Problem oder neue Ausdrucksformen zu finden, etwas für ihn gänzlich Neuartiges zu schaffen.

Betty Edwards „Garantiert zeichnen lernen“, Rowohlt

Sehen lernen, Sehen trainieren und Motive erkennen lernen ist das Motto dieser kreativen Photowalks. Das besondere dieser – insgesamt 6 geplanten – gemeinsamen Spaziergänge ist, das jeder unter einem anderen Motto steht. Es soll dann nur das vorgegebene Thema fotografiert werden. Diese Vorgaben werden nach didaktischen Gesichtspunkten ausgesucht und erst zu Beginn des Photowalks bekannt gegeben (mal ausgelost, mal der Wettersituation angepasst) und ausführlich besprochen. Es sind mal grafische, mal fotografische oder motivtypische Vorgaben.

Kreis mit Wolke

Dieses Bild könnte bei der Photowalk-Aufgabe „Kreis mit anderen grafischen Elementen“, aber auch beim Thema „Spiel mit Ebenen“ entstanden sein.

Ziel dieser Aufgaben ist es so neue visuelle Elemente und andere Motive zu finden, etwa stärker auf grafische Reize zu reagieren.

Ein interessantes Motiv ist zwar die Voraussetzung, aber niemals eine Garantie für interessante Bilder. Deshalb sollte man ein Motiv nicht nach seiner Wirkung in der Realität, sondern nach seinem Erscheinungsbild auf dem Monitor oder im im Sucher beurteilen. Dabei hat der Sucher zusätzlich den Vorteil, das das Motiv aus dem Umfeld gelöst ist und allein betrachtet und beurteilt werden kann.

Anmeldung

Texte – auch Werbung – mit ins Bild nehmen

Grundidee: Ein Fahranfänger muss sich – auch beim Fahren – jedes Schild genau anschauen und „Übersetzen“ mit Gebot oder Verbot in Verbindung bringen. Ein erfahrener Autofahrer schaut nicht hin, registriert mehr oder weniger automatisch, was nun vorgeschrieben ist. Die Zeichen und Symbole sind verinnerlicht (verlangen kein Hinschauen und Nachdenken). Genau das können auch Fotografen erreichen. Symbole, Formen, Farben und Farbkontraste werden als grafische Gestaltungselemente registriert, gespeichert und sind „Auslöser“ bei neuen Motiven.

Verbindung schaffen
Symbole einsetzen

Die rechte Hemisphäre, die für das Bildhafte zuständig ist, wird so intensiver aktiviert  (oder genutzt). Das Motiv wird nicht mehr allein nach seiner Funktion, Aufgabe oder Erscheinung beurteilt, sondern zusätzlich als grafisches Element interpretiert. Diese grafische Wirkung eines Motivs ist eines der wichtigsten Merkmale, die einen Betrachter veranlassen genauer hin zu schauen und dem Bild Aufmerksamkeit zu widmen.  So kann der Fotograf sein visuelles Vokabular erweitern. Er ist dann beispielsweise auf Reisen viel schneller in der Lage Unwichtiges (nicht fotogenes) vom Wichtigen – dem Wirksamen am Motiv zu unterscheiden.



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