Blaue Stunde

Blaue Stunde – Abendseminare

… wenn der Tag geht und die Nacht kommt gibt es nun neue Seninarreihe. Abendseminare, die Blaue Stunde bestimmt den Termin. Unsere ersten Motive: Allianz-Arena, im Olympiapark, Erdfunkstelle Raisting

Am Olympiapark – BMW-Haus, zu blauen Stunde, HDR nach Belichtungsreihe


Das Tageslicht ist für viele Fotografen häufig die einzige Lichtquelle die sie nutzen. Kein Wunder, werden wir selbst und unsere  Motive doch von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang von diesem Tageslicht angestrahlt und beleuchtet. Oder: tagsüber ist es hell und nachts ist es dunkel. Doch das stimmt so nicht. Ein 24-Stundentag teilt sich in verschiedene Lichtphasen auf und bieten für uns Fotografen wirkungsvolle Lichtszenarien. Das Licht eines Tages wird danach unterschieden, wo sich die Sonne gerade befindet, wie hoch über oder wie weit unterm Horizont. Das sind dann die etwa die „Goldene Stunde“, die „Bürgerliche Dämmerung“ mit „Blauer Stunde“, die „Nautische-„,, danach die „Astronomische Dämmerung“ und anschließend die (echte) Nacht.

Diese Lichtzustände lassen sich auch nach dem Tagesablauf unterscheiden. So herrscht häufig erst ab Mitternacht die Nacht. Wenn der erste Lichtschimmer am Horizont zu sehen ist, sprechen wir von „Nautischer Dämmerung“. Sobald die ersten Motivdetails erkennbar werden, beginnt die morgendliche „Blaue Stunde“ und endet bei Sonnenaufgang im Tageslicht.

Abends gibt es alles in umgekehrter Reihenfolge: Sobald die Sonne untergegangen ist beginnt die bürgerliche oder civile Dämmerung. Wenn sich nun die ersten Straßenlaternen einschalten, die Schaufenster beleuchtet werden, und alle Fahrzeuge ihre Lichter eingeschaltet haben, hat für Künstler und Fotografen die „Blaue Stunde“ für maximal 30 Minuten (in unseren Breitengraden) begonnen. Jetzt gibt es eine spannende Lichtmischung von warmen und kalten – eben blauen – Farben.  Dieser Grenzbereich des Lichts offeriert allen Sujets andere Wertigkeiten, verstärkt die emotionale Wirkung durch Stimmung und Atmosphäre. Jetzt werden selbst die stärksten Farbstiche, zumindest, wenn die sie verursachende Lichtquelle im Bild sichtbar ist, vom Betrachter als authentisch akzeptiert. Typische Motive in der blauen Stunde entstanden sind Städteansichten, Architekturdetails, Straßen und Landschaften. Zusätzlicher Vorteil, fototechnisch sind solche Aufnahmen recht einfach: Stativ, Fernauslöser, richtiger oder kreativer Weißabgleich und richtig belichten können.

Wer weiß, wann welches Licht in welcher Phase vorherrscht, kennt dann auch die Lichtbedingungen, die ihn erwarten und welche Art von Fotografie für diese Situation am besten geeignet ist. Außerdem kann er sich fototechnisch vorbereiten, etwa bei der Belichtung, weil sich im Lauf der Nacht recht schnell nicht nur die Lichtintensität ändert, sondern fotografisch kompliziert werden kann, weil mit hohen bis extrem hohen Motivkontrasten zu rechnen ist. Und selbst die fototechnisch problematischen Lichtphasen bieten für uns Fotografen Chancen auf außergewöhnliche Bilder, die durch ihre nicht alltägliche Lichtstimmung selbst oft fotografierte Motive mit einem neuen Flair versehen können.

Wir finden es immer wieder schade, wenn Fotografen mit ein oder zwei brauchbaren Bildern von einem Motiv zufrieden sind, (wie wir es immer wieder auf Fotoreisen erleben). Einmal „Blaue Stunde“ fotografieren, bedeutet zwar, dass ein spannendes Motiv in unterschiedlichen Ausschnitten und zu total unterschiedlichen Farb- und Lichtsituationen eingefangen ist. Doch eine Serie von Bildern aus der „Blauen Stunde“ ist sicher wirkungsvoller – nicht umsonst gehen wir etwa bei unsern Venedig-Fotoreisen jeden Morgen vor Sonnenaufgang und manchmal noch zusätzlich spät abends „Blaue Stunde“ fotografieren.

Hier in diesen Abendseminaren zur „Blauen Stunde“ möchte wir jedem deutlich mehr Zeit geben, diese spannende Lichtsituationen zu beherrschen lernen – vom Motiv und von der Fototechnik. So werden wir auch die Zeit der „Nautischen Dämmerung“ und je nach Wetter auch manchmal die „Astronomische Dämmerung“ für Aufnahmen nutzen. Das heißt, wir fotografieren zwischen drei und fünf Stunden. Echte Sternaufnahmen stehen nicht auf dem Programm, denn deren Zeit beginnt häufig erst nach Mitternacht und kann zusätzlich größeren technischen Aufwand bedeuten.

Unser Angebot: drei Termine für die Allianz-Arena – die mal in Weiß, mal in Rot, mal in Regenbogenfarben oder als US- Flagge leuchten wird und einmal davon auch noch mit Vollmond über München (wenn der Mond und das Wetter mitspielen).

Weitere Abendtermine gibt es für den Olympiapark (Festival IMPARK), einmal davon mit Feuerwerk. Wir haben noch weitere Themen in der Planung, die dann für die zweite Jahreshälfte vorgestellt werden.

Zusätzlich haben wir zwei Termine eingeplant, bei der die Bilder der Seminarteilnehmer besprochen werden. Da es immer noch bei vielen Fotografen Problemen mit Belichtungsreihen und ihre Umwandlung zu einem HDR-Bild gibt, ist das auch ein Thema während dieser Semianreihe. Und jeder Teilnehmer kann hier vor Ort bis zu 3 Belcihtungsreihen zu HDR-Bildernr ausrechnen, entwickeln und besprechen lassen.

Allianz-Arena – Paketpreis: 4x Blaue Stunde plus 1 Besprechung 142,80 €
18.05.2019 – mit Vollmond – 39 €
04.07.2019 – Spezialbeleuchtung – 39 €
13.07.2019 – Spezialbeleuchtung – 39 €
12.10.2019 – mit Vollmond – 39 €

Olympiapark – Paketpreis: 4x Blaue Stunde plus 1 Besprechung 142,80 €
28.07.2019 – 39 €
14.08.2019 – mit Feuerwerk – 39 €

hier zur Anmeldung Blaue Stunde

Raisting Erdfunkstelle – der 2te Seminarteil ist pure „Blaue Stunde“
19.04.2019 – 132 €
11.05.2019 – 132 €
10.08.2019 – 132 €
20.10.2019 – 132 €
2er Preis 231,95 €

Foto-Event – Mondscheinfahrt Wendelstein 
13.09.2019 – 159,- € mit Bahnfahrt und Buffet (ohne Getränke)
sofortige Buchung notwendig, da nur wenig Bahn-Plätze noch frei sind.
Bahn und Buffet mit 59 € im Preis kein Rücktritt möglich